Ein Glossar für Texter.

Wissen Sie, was eine Schlagzeile von einer Überschrift unterscheidet? Worin der Unterschied zwischen einem Claim und einem Slogan liegt – wenn es denn einen gibt? Woher der Blindtext kommt? Was es mit USP, CTA, B2B, KPI und UX auf sich hat? Unser Copywriter-Glossar gibt Antwort.

Wir haben die wichtigsten Begriffe für Copywriter, Texter, Redakteure, Übersetzer, Konzepter, Marketer, Kommunikationsexperten und alle anderen, die sich mit Unternehmenskommunikation, Produktmarketing, Werbung usw. beschäftigen, aufgelistet – natürlich alphabetisch sortiert und ohne Anspruch auf Vollständigkeit ;-) Denn Anfang machen ABC (DEF….XYZ folgt).

A wie…

  • Absatz

    auch: Paragraph. Dient der Gliederung eines –> Textes und erhöht die Lesefreundlichkeit. 

  • Alphabet

    ist die Gesamt aller in einer Sprache verfügbaren Zeichen oder –> Buchstaben. Dabei folgt die Auflistung der Schriftzeichen einer bestimmten Reihenfolge, die für alle –> Sprachen, die dieselben Zeichen zur schriftlichen Wortbildung verwenden,  gleich ist w.z.B. das lateinische ABC, mit dessen Hilfe sich die –> französische, –-> deutsche oder –> englische –> Sprache verschriftlichen lassen.

  • Akronym

    Abkürzung, die sich aus den Anfangsbuchstaben eines –> Wortes ergibt w.z.B. –> CTA (Call To Action), –> KPI (Key Performance Indicators) oder –> CMS (Content Management System). Besonders beliebt im anglo-amerikanischen Sprachraum.

  • Anagramm

    auch: Schüttelwort. Durch die Umstellung der –> Buchstaben eines –> Wortes wird ein neues Wort gebildet. Ein Sonderfall stellt das Palindrom dar, das vor- und rückwärts gelesen einen Sinn ergibt w.z.B.  Lager – Regal.

  • App

    kurz für Applikation (zu deutsch: Anwendung). Die Kurzform wird oft –> synonym für Mobile Anwendungen auf Smartphones und Tablets verwendet, obwohl es auch sogenannte Desktop Apps (d.h. Apps für Laptop und Computer) gibt.

  • Art Director

    auch: Creative Director, bezeichnet eine leitende Position in der Kreationabteilung einer Werbeagentur oder einer Digitalagentur.

B wie…

  • B2B

    kurz für Business-to-Business. Bezeichnet die Kundenbeziehung zwischen einem Unternehmen mit einem Unternehmen, d.h. die Kundenkommunikation und das –> Marketing sind auf den Verkauf von Produkten oder Services für ein anderes Unternehmen ausgerichtet.

  • B2C

    kurz für Business-to-Consumer. Bezeichnet die Kundenbeziehung zwischen einem Unternehmen mit einem Konsumenten, d.h. die Kundenkommunikation und das –> Marketing sind auf den Verkauf von Produkten oder Services für Endkonsumenten ausgerichtet.

  • Banner

    bezeichnet ein Online-Werbemittel, dass in unterschiedlichen Größen und Formaten auf anderen –> Websites zu Werbezwecken platziert wird. Ziel ist, einen potentiellen –> Kunden dazu zu bewegen, auf den –> CTA des Banners zu klicken, um ihn direkt zu der –> Homepage des Werbenden oder zu einer –> Landing Page mit einem speziellen Produkt- oder Serviceangebot zu leiten.

  • Benchmarking

    umschreibt den Prozess der Wettbewerbsanalyse und umfasst den Vergleich von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen und Methoden ähnlicher Unternehmen, dem sog. Wettbewerb, die als Konkurrenz auf dem Markt aufgefasst werden können.

  • Blindtext

    ist ein automatisch generierter, üblicherweise sinnfreier und manchmal in einer Kunstsprache verfasster –> Text, der von Webdesignern im Rahmen der grafischen Entwicklung anstelle von echtem –> Text eingesetzt wird, um Layout und Design möglichst ablenkungsfrei dem Kunden präsentieren zu können. Der wohl bekannteste Blindtext-Satz lautet: Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr.

  • Blog

    ist ein mit der Website verknüpftes Journal, dass durch die regelmäßige Veröffentlichung von thematisch relevanten Blogartikeln, die –> SEO einer Website positiv beeinflussen kann. Darüber hinaus erlauben eingehend recherchierte und gut geschriebene Blogartikel die Ansprache von –> Leads.

  • Branding

    Englisch für: Markenpositionierung. Steht für sämtliche Maßnahmen, die zur Bildung und Etablierung einer Marke (sog. Brand) ergriffen werden w.z.B. die Entwicklung einer –> Markensprache, eines –> Logos und eines –> Claims oder die Definition einer –> Markenstrategie.

  • Briefing

    aus dem Englischen kommend, bezeichnet das Briefing die Projektanforderung eines Kunden an die Agentur. Diese Anweisung enthält üblicherweise das Ziel des Projekts, die zu erreichenden –> Zielgruppen, die Art der Maßnahme (z.B. Online –> Kampagne, –> Website Relaunch, –> Newsletter), den Zeitraum sowie den Budgetrahmen.

  • Broschüre

    bezeichnet ein Print-Produkt in Magazin-Form. Eine Broschüre beinhaltet üblicherweise tiefergehende Informationen zu einem Unternehmen, Produkt oder Service als z.B. ein –> Flyer.

  • Buchstabe

    auch: Schriftzeichen. Ist die kleinste Einheit eines –> Alphabets und ermöglicht durch die Kombination mehrerer Zeichen die schriftliche Darstellung von Sprache in –> Worten und –> Sätzen.

  • Button

    Online-Schaltfläche, die einen CTA enthält und über einen Link mit einer –> Website oder –> Landing Page verknüpft ist. Mit Klick oder Touch auf einen Button wird der –> User direkt zu einer Aktion oder Kontaktaufnahme weitergeleitet.

C wie…

  • Call to Action

    Kurzform: CTA. Steht für eine konkrete Handlungsaufforderung, die sich an einen potentiellen –> Kunden richtet. Über einen –> Button oder –> Textlink wird die gewünschte Handlung ausgelöst, indem der –> User direkt zu der Aktion geführt wird.

  • Claim

    Oft fälschlich mit –> Slogan gleichgesetzt. Der Begriff ist aus dem Englischen entlehnt und bezeichnet den Wortteil einer Marke oder eines Produkts (Wort-Bild-Marke). Im Idealfall fasst ein Claim in maximal fünf Worten das aus, was eine Marke (oder ein Produkt) einzigartig macht. Darüber hinaus ist das Ziel eines Claims, möglichst eingängig zu sein, d.h. er soll leicht erinnerbar sein und dabei unmittelbar mit der Marke oder dem Produkt in Verbindung gebracht werden. Beispiele für gut funktionierende Claims sind „Das Auto“ (VW), „Just do it“ (Nike) „think different“ (Apple), „Aus Erfahrung Gut“ (AEG) oder „yes, we can“(Barack Obama Wahlkampf 2008)

  • Content

    Englisch für: Inhalt. Steht für sämtliche Inhalte wie –> Texte, Bilder, Grafiken, –> Videos usw. die z.B. auf einer –> Website oder in einem –> Blog eingebracht werden.

  • Content Management System

    Kurzform: CMS. Ist ein kollaborativ genutztes –> Redaktionssystem, das erlaubt –> Content auf eine –> Website oder einen –> Blog zu stellen, sowie diese Inhalte und Medien zu bearbeiten und zu veröffentlichen. Zu den am häufigsten eingesetzten Content Management Systemen gehören WordPress, TYPO3, Joomla! und Drupal.

  • Content Marketing

    zielt darauf ab, bestimmte –> Zielgruppen über „Inhalte mit Mehrwert“ anzusprechen und –> Leads zu gewinnen. Der –> Content soll informierend, beratend oder unterhaltsam aufbereitet sein, um ein Unternehmen, eine Marke, ein Produkt oder einen Service bei den potentiellen –> Kunden positiv aufzuladen.

  • Conversion

    Englisch für Konversion. Bezeichnet im –> Marketing die Umwandlung eines Interessenten in einen –> Kunden.

  • Corporate Identity

    Englisch für: Unternehmensidentität. Umfasst sämtliche Merkmale, die die Identität eines Unternehmens bestimmen und maßgeblich das Erscheinungsbild prägen w.z.B. die –> Unternehmenskommunikation, die –> Unternehmenssprache oder das Corporate Design.

  • Copywriter

    bezeichnet einen –> Texter und –>Konzepter, der im Rahmen der –> Unternehmenskommunikation für –> Kampagnen, –> Websites, Drucksachen uvm. –> Texte verfasst, die für die jeweilige –> Zielgruppe ansprechend sind. Ein echter Copywriter berücksichtigt sowohl die Tonalität des Unternehmens oder der Marke (d.h. er bringt den –> Tone of Voice zum Ausdruck) als auch die –> SEO in der Online-Kommunikation.

  • Copywriting

    steht für die Entwicklung von –> Kommunikationskonzepten, –> Unternehmenskommunikation und Tonalitäts-Richtlinien, dem sog. –> Tone of Voice, sowie für das Verfassen von gut geschriebenen, oftmals werblichen Texten.